Was hat es mit diesem Mythos einer Bedingungslosen Liebe eigentlich auf sich? Gibt es sie und sind wir Menschen überhaupt fähig, bedingungslos zu lieben?
Es gab zu allen Zeiten und gibt auch heute Menschen, die "Gott" in ALLem ER-kennen und trotzdem niemals an "Seiner Bedingungslosen Liebe" zweifeln... und es gibt Menschen, die Liebe damit verwechseln, dass sie sie für ihre eigenen Vorteile missbrauchen oder... alles hinnehmen und sich alles schön zu reden versuchen, meist um anderen zu gefallen, oder nichts von ihrem Besitz zu verlieren. Meist führt das jedoch dazu, sich früher oder später selbst nicht mehr wertschätzen zu können und die Verliebheit verblasst, wird als leidvoll erlebt und stirbt am Ende.
Wenn wir glauben, dass wir lieben, möchten wir damit keine Bedingungen verknüpfen. Ganz gleich, ob es sich dabei um den Lebenspartner, die eigenen Kinder, die Eltern oder andere wichtige Menschen in unserem Leben handelt. Aber wir stellen sie dennoch. Wir stellen sie sogar an Gott denn diese Beziehungen, sollen uns ja dienen, uns wohl und sicher fühlen lassen. Sei es nun physisch oder psychisch. Es geht uns bewusst oder unbewusst um Stabilität und Sicherheit. Aber Liebe fordert Wachstum, was uns die Gründung einer Familie mit Familienzuwachs zeigt. Deshalb muss jede Beziehung auf einem festen Boden stehen, einem Fundament, denn sonst weht es irgendwann der Sturm des Lebens hinweg.
Daher ist in jeder menschlichen Beziehung eine einseitige Liebe oder Zuneigung keine einfache Option für ein glückliches Zusammensein oder ein erfolgreiches Zusammenarbeiten.
Liebe ist wie Energie....und befähigt uns lediglich unseren eigenen Willen zu überprüfen und ihn in Einklang mit dem Jetzigen Moment zu bringen.
Durch stetige Re-flexion.
" Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich."
(Aristoteles)